Archiv der Kategorie: Andacht

GLAUBEN heißt nicht WISSEN; Gott lässt sich nicht beweisen!

Die Andacht habe ich am 18.06.2017 über den Heimfunk im Pilgerheim Weltersbach gehalten und hier als Mitschnitt ins Netz gestellt.

Losungstext vom 18.06.2017

Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen? Jeremia 8,9

Lehrtext:

Euer Glaube stehe nicht auf der Menschen Weisheit, sondern auf Gottes Kraft. 1.Korinther 2,5

Liebe Weltersbacher,

ich möchte mit Ihnen heute einmal über „Glauben“ sprechen. Denn die Heilige Schrift gibt dem „Glauben“ einen sehr hohen Stellenwert. Nicht zuletzt in unserem Lehrtext. Ich wiederhole ihn noch mal: Euer Glaube stehe nicht auf der Menschen Weisheit, sondern auf Gottes Kraft. Paulus sagt hier euer Glaube? Was ist denn eigentlich mein Glaube? Oder was ist Ihr Glaube? Bemühen wir einmal das Duden:

für möglich und wahrscheinlich halten, annehmen; meinen, oder für wahr, richtig, glaubwürdig halten; gefühlsmäßig von der Richtigkeit einer Sache oder einer Aussage überzeugt sein aber auch
vom Glauben erfüllt sein, gläubig sein
in seinem Glauben von der Existenz einer Person oder Sache überzeugt sein, etwas für wahr, wirklich halten

Also wir benutzen das Wort glauben einmal für ein „für wahr halten“ und zum anderen benutzen das Wort Glaube für das annehmen das eine Person bzw. ein Gott existiert.

Anders ist das bei dem Wort „wissen“, hier wird von einer Tatsache ausgegangen die nicht wage ist. „Ich weiß von dieser oder jener Person, sie hat mir den Personalausweis gezeigt. Von „wissen“ kommt auch das Wort Wissenschaft. Die Wissenschaft forscht so lange bis aus dem Annehmen ein Wissen wird. Doch glauben ist nicht wissen. Beim Glauben bleibt immer ein bisschen Annahme übrig.

Kommen wir zum Glauben an Gott. Wir glauben, oder wir glauben nicht, dass es einen Gott gibt. Und das ist so, weil wir Ihn weder sehen noch tasten können. Er ist keine Natürliche Person hier auf Erden, mit der wir Kontakt haben können. Wenn wir uns mit Ihm unterhalten wollen, müssen wir in einen leeren Raum sprechen. Wir nennen das Beten. Dabei ist der Mensch, der betet zu sehen und Gott der das Gebet hören soll nicht. Ein natürlicher Kontakt ist also nicht möglich.

Das ist eigentlich ein Dilemma, denn wenn wir beten, brauchen wir meist eine starke Person, die uns mit Vollmacht und Kraft aus einer schwierigen Situation herausholt.

Wenn man das so betrachtet, ist Glauben eigentlich ein wage Sache, auf die man sich nicht so richtig verlassen kann, oder? Ich höre schon den Protest vieler Gläubige.

Auch ich bin nicht Einverstanden mit dem eben genannten Rückschluss. Wenn wir das natürliche oder weltliche betrachten, mag das sein, doch da gibt es etwas, was uns Menschen überzeugt, das man nicht sehen oder tasten kann, weil es nicht auf dieser natürlichen Erde zu sehen ist. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen auf dieser Erde glauben an einen Gott oder an ein Göttliches Wesen das sie nicht sehen oder tasten können. Jetzt kommt die Wissenschaft ins Schwitzen, weil auf der einen Seite, kann man Gott nicht beweisen, auf der anderen Seite bestehen Milliarden von Menschen darauf, dass es einen Gott gibt.  Wissenschaft oder Wissen beruht auf gezählte, beobachtete, verglichene oder erforschte Dinge, die hier auf dieser Erde geschehen.

Bei Glaube ist das anders, Glaube entwickelt sich aus überlieferten Schriften, Erzählungen von anderen und von Erlebnissen die wir hier machen oder gemacht haben. Beim Glauben haben wir keine unumstößliche Tatsache die wir mit unseren natürlichen Sinnen bestimmen können. Eine Seite des Glaubens zweigt immer auf das Verborgene. Also auf das nicht genau wissende. Glauben bleibt somit immer auf einer Seite wage und es kommt immer wieder zu Zweifel. Ich kann Gott nicht beweisen, sondern ich muss und darf an ihn glauben.

Jetzt mag wieder der eine oder andere Protestieren und sagen die Heilige Schrift oder mein Erlebnis oder die Schöpfung hat genug Beweise um Gott zu beweisen. Ja, das wird auch immer wieder versucht, doch es bleiben genug Menschen übrig die diese Beweise anders deuten und andere Schlüsse daraus ziehen.

Muss ich den Gott, oder soll ich Gott denn überhaupt beweisen? Möchte Gott bewiesen werden?

Umso mehr ich Gott kennen lerne, umso mehr bin ich der Auffassung, dass es überhaupt nicht darum geht Gott zu beweisen. Er möchte auf einer gewisser Weise im Verborgenen bleiben und das hat auch viele gute Gründe die jetzt hier aus Zeitgründen nicht Erläutert werden können. Aber eins ist sicher, wenn Gott wirklich der Schöpfer von Himmel und Erde ist, dann fehlt es ihm nicht an Möglichkeiten, sich so zu beweisen, dass es auch hier auf Erden wissenschaftlich unantastbar ist. Aber wenn er sich beweisen kann, tut es aber nicht, dann ist es folgerichtig nicht sein Wille sich zu selber zu beweisen. Im Hebräerbrief Kap. 11 Vers 3 steht: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird. Hier betonnt die Schrift ganz deutlich, wie sich Gott den Zugang zu sich vorstellt.

Da bleibt die Frage offen, was ist denn das Besondere am Glauben? Wissen ist doch offensichtlich besser?

Ganz bestimmt nicht! Glauben erlaubt eine Beziehungsform wo Gott dem Menschen sehr nahe sein kann, ohne ihn zu zerstören.

Glauben kann die Augen des Herzens öffnen, ohne dass andere Einflüsse dabei stören. Wie zum Beispiel „übergroße Autorität“, die die Entscheidungen des Menschen zu stark beeinflusset.  Glauben kann Gott sichtbar machen, ohne das Gott sichtbar ist. Glauben kann Frieden im Herzen bewirken auch in schwierigen Situationen.

Glauben nimmt Gott mit, in jeden Teil des Lebens und an jeden Ort dieser Welt. Glauben bringt mich letztendlich von dieser Welt in die nächste Welt, ohne Einbeziehung meine Werke, seien sie gut oder schlecht.

Deswegen wünsche ich Ihnen liebe Zuhörer das sie Glaube haben an einen liebenden Gott im Himmel und an seinen Sohn Jesus Christus, welcher durch sein sterben, sie in die Lage bringt, von dieser Welt in die nächste Welt über zu gehen.

 

Warum hat sich Gott geändert?

Die Andacht habe ich am 24.05.2017 über den Heimfunk im Pilgerheim Weltersbach gehalten und hier als Mitschnitt ins Netz gestellt.

Losungstext vom 24.05.2017

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten. 5.Mose 7,9

Lehrtext:

Jesus betet:  Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Johannes 17,3

Liebe Weltersbacher,
ich hoffe es geht ihnen gut und sie sitzen gerade am Frühstückstisch und genießen das Leben hier in Weltersbach. Ich möchte heute Morgen mit einer Frage über Gott und seinen Willen bzw. seinem Charakter nachgehen. Bevor ich die Frage stelle, lese ich noch einmal den Losungstext mit dem nachfolgenden Vers.

  1. Mose 7, Vers 9 und 10: So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten und vergilt ins Angesicht denen, die ihn hassen, und bringt sie um und säumt nicht, zu vergelten ins Angesicht denen, die ihn hassen.

Jetzt die Frage: Warum hat Gott seinen Willen im neuen Testament gegenüber dem alten Testament geändert? Nicht im Losungstext, dieser stimmt noch mit dem neuen Testament überein, also mit Gottes reden und handeln. Doch der nachfolgende Text spricht eine andere Sprache.

„Ich werde nicht versäumen die zu vertilgen die meine Gebote nicht halten und mich hassen“. Also hier will Gott ohne Gnade bestrafen!

Jetzt mag vielleicht jemand sagen „Ist doch klar, wer nicht hören will muss fühlen“. Oder noch anders „Auf Nichteinhaltung von Gottes Gebot muss unweigerlich eine Strafe folgen, das ist schon wegen der Wiederholung der Tat nötig. Und nicht zuletzt schultet es der Gerechtigkeit. Es ist ungerecht, wenn dem falschen Handeln keine Konsequenz bzw. keine Strafe folgt. Dieser Meinung bin ich generell auch, doch der Kern des neuen Testamentes spricht eine andere Sprache. Hier wird Gott, also der Gesetzgeber, in Jesus für die Straftaten anderer bestraft. Der Prophet Jesaja drückt das so aus:

Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Jes 53:5

Jesaja konnte sehen was 700 Jahre später mit Jesus geschah.

Jesus wurde für die Straftaten der Menschen bestraft. Er trug also die Konsequenz des Handelns der Menschen.

Was für eine andere Gesinnung Gottes. Einmal will er hart bestrafen, sogar mit dem Tod. Das andere mal will er sich selbst, bzw. seinen Sohn bestraften, damit die Menschen die Konsequenzen ihres Handelns nicht tragen müssen. Wie kann man diesen Sinneswandel verstehen?

Um das zu ergründen, müssen wir uns die Bestimmung des Menschen oder das Ziel Gottes mit den Menschen betrachten. Was möchte Gott von den Menschen?

Auf dieser Erde möchte Gott das seine Gebote gehalten werden! Und zwar nicht in erster Linie um Gottes Willen sondern damit das Leben auf dieser Erde im miteinander funktioniert. Gott möchte das das Leben hier so funktioniert das keiner zu Schaden kommt.  Hier auf dieser Erde ist es Gottes Ziel für die Menschen, dass sie die Erde bevölkern und sie sich diese Erde zu ihrer Wohnstätte machen. Und zwar im friedlichen Miteinander.

Und da der Mensch sich mit dieser Aufgabe schwer tut, hat Gott dem Menschen Gebote für das Miteinander geben und die Nichteinhaltung mit Konsequenzen belegt. Und das klappt, wie wir wissen mehr schlecht als Recht. Doch es funktioniert so gut das die Menschen überleben. Doch das Leben hier auf der Erde ist nicht das Ziel der Bestimmung. Der Mensch ist zu viel Höherem berufen. Er ist berufen in der Gegenwart Gottes zu leben. Hier auf dieser Erde hält sich Gott sehr stark zurück mit den Menschen zusammen zu sein. Ich meine, wir können ihn nicht sehen und nicht anfassen. Er lässt hier nur sehr begrenzt seine Gegenwart und seine Autorität spüren.   So wenig, das viele sogar gar nicht glauben können das es Ihn gibt. Doch hier ist auch nicht der endgültige Bestimmungsort des Menschen. Aber damit er in seine Bestimmung kommt, muss er lernen was gut ist und was böse ist. Und zwar losgelöst von der Autorität Gottes. Denn die Autorität Gottes darf nicht der Grund sein, warum der Mensch die richtigen Dinge tut. Noch darf es die Autorität Gottes sein warum der Mensch mit Gott zusammen sein will. Zu starke Autoritätsunterschiede schafft Trennung. Zumindest wenn beide Mündig und eigenständig sind. Mir ist klar das das Thema diese Andacht sprengt, doch ich möchte ein paar Denkanstöße heute geben.

Kommen wir nun zu der veränderten Handlungsweise, die Gott durch Jesus zeigte. Hier wird Strafe komplett als Konsequenz für das Handeln des Menschen herausgenommen. Dieses Handeln ist nicht in erster Linie für diese Erde hier. Es ist die Eintrittskarte für die zukünftige Welt. In der zukünftigen Welt gibt es keinen schlechten Umgang im miteinander mehr. Veränderung der Denk und Handlungsweise durch Strafe wird auch nicht mehr sein. Auch wird Gott in seiner ganzen Autorität gegenwärtig sein. Doch Gottes Autorität hat dann keinen Anteil mehr am gelinden des Miteinanders. Das Miteinander ist von einer Leitkultur gehalten: Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst. Jeder wird sich aus eigener Überzeugung und von sich heraus daran halten.

Wie das Genau aussieht, dafür war Jesus hier auf Erden. Es hat uns gesagt und auch gezeigt wie das geht. Damit wir Menschen dazu fähig sind reichen Gebote und Strafe nicht aus.

Hier benötigen wir eine tiefe Überzeugung. Diese Überzeugung kann nicht geboten werden, sondern braucht Überzeugungskraft die aus Liebe kommt. Liebe ist die größte Kraft die auf und in dem Menschen wirkt. Liebe kann Gemeinschaften wie zum Beispiel eine Familie zusammen. Doch um Liebe zu Beschreiben oder zu erklären reich wiederum diese Andacht bei weitem nicht aus.

So viel können wir festhalten: Gebot und Strafe hält das Miteinander hier auf dieser Erde, eher schlecht als Recht. Doch das Miteinander im Himmel wird einzig und allein von Liebe getragen.  Das wird wiederum wird Perfekt sein.

Dieses stand Jesus vor Augen als er betete:  Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Johannes 17,3

Jesus und auch Gott ist es wichtig, dass wir den Plan Gottes und sein Handel mit uns Menschen verstehen und das geschieht im erkennen seiner Person und im Erkennen der Mission Jesu.

Kann man Gott glauben?

Andacht über die Losung und den Lehrtext vom 21.06.2016

Losung: Du sollst heute wissen und zu Herzen nehmen, dass der HERR Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden und sonst keiner. 5.Mose 4,39

Lehrtext: Er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir. Apostelgeschichte 17,27-28

Liebe Leser

„Du sollst wissen und zu Herzen nehmen…“. Was für eine steile Aussage. Passt so eine Aussage heute überhaupt noch? Hält die Aussage einer Prüfung stand? Heutzutage ist es wichtig und richtig, dass alles hinterfragt wird. Es gab zu viele Aussagen die nicht gehalten haben was sie versprochen haben. Herrscher, Wissenschaftler und besonders auch die Religionen und Kirchen haben Dinge behauptet die einer Prüfung nicht standgehalten haben. Herrscher riefen ein 1.000 jähriges Reich aus nach knapp 10 Jahren in sich zusammenbrach. Lange Zeit war die Wissenschaft davon überzeugt das sich die Sonne um die Erde dreht, heute weiß sie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Religionen versprechen Dinge die nicht nachzuprüfen sind, weil sie erst nach dem Tod erfahrbar sind. Wie zum Beispiel im Islam, da wird den Märtyrern die für den Glauben sich in die Luft sprengen 7 schöne Frauen im Paradies bekommen. Aber auch unsere Kirche hat viele Ansichten vertreten die heute wissenschaftlich Wiederlegt werden konnten.   Sie hielt medizinische Heilkunde oft für Teuflisch und tötete Menschen die sich mit der Medizin beschäftigen als Hexen und Hexer.

Heute in unserer aufgeklärten Zeit haben wir eine wissenschaftliche Vorgehensweise die versucht solchen Irrglauben zu entlarven. Manchmal funktioniert es und manchmal nicht. Noch mal zurück zu unserer Aussage in der Losung: Du sollst wissen und zu Herzen nehmen…  Der Schreiber dieses Textes ist über jeden Zweifel erhaben, dass das was er behauptet auch stimmt. Was nimmt er als Beweisführung? Wo bleibt da die wissenschaftliche Begründung?

Vielleicht schauen wir uns mal den Kern der Aussage an: „dass der Herr Gott ist!“ Hier steht also es gibt einen Herrn und dieser Herr ist Gott. Hier gibt es zwei Behauptungen. Die eine, es gibt einen Gott, und die andere dieser Gott ist Herr. Nun das ist deshalb schlecht zu beweisen, weil wir diesen Gott nicht sehen können. Jeder Versuch ihn wissenschaftlich zu beweisen ist nach meiner Meinung nach bisher gescheitert. Er ist und bleibt unsichtbar. Und eigentlich ist das auch klar. Die gleiche Bibel, in der die Aussage steht, die wir gerade Beleuchten, steht weiter das wer Gott kennen will muss „glauben“. Im Hebräerbrief 11, 6 seht: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.

Also nicht beweisen, sondern ohne einen Wissenschaftlichen Beweis glauben. Doch braucht jeder Glaube einen Grund damit er glauben kann. Alles was wir tun wir letztlich aus einem Glauben heraus. Wir glauben unseren Uhren und stehen morgens auf, wir drehen den Wasserhahn auf weil wir glauben das Wasser heraus kommt, wir trinken die schwarze Brühe aus unserer Tasse weil wir glauben das diese Brühe schmeckt usw. Der Glaube etwas zu tun oder auch nicht zu tun kommt aus der Erfahrung die wir bereits gemacht haben. Also kommt für uns der Beweis oft nicht aus der Wissenschaft, oder zumindest nicht direkt, sondern aus unseren Erfahrungen. Es gibt somit viele Einflüsse aus der wir unseren Glauben oder unsere Meinung bilden. Zurück zu der Aussage „Gott ist Herr“ Der Schreiber nimmt seine Behauptung nicht aus einer Wissenschaftlichen Beweisführung, sondern aus dem was ER von Gott bisher erfahren und erlebt hat. Und ich gehe noch weiter, weil ich persönlich glaube das die Bibel mit allen Ihren Aussagen von Gott selber „Inspiriert“ ist. Ich glaube, und damit bin ich sicherlich nicht alleine, dass wir in der Bibel Erlebnisse und Erkenntnisse mit und von Gott lesen können. Menschen haben das aufgeschrieben, was sie mit Gott erlebt oder oftmals direkt von Ihm gehört haben. Nun bekommt die Aussage „er ist Herr und Gott“ eine ganz andere Dimension. Gott behauptet das in der Bibel als von sich selber und lässt das den Schreiber aufschreiben. Aber wie bringt er nun die Menschen dazu das auch zu glauben? Er tut das indem jeder Mensch in der Lage ist ihn zu Erfahren. Und zwar auf unterschiedliche Weise. Gott braucht und möchte seine Existenz nicht in großer Autorität, die über jeden Zweifel erhaben ist, beweisen, sondern er möchte jedem Menschen auf ganz persönliche weise begegnen. Und wie das funktioniert lesen wir im Lehrtext:  Er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.

Und da wir Ihn nicht sehen können benötigen wir andere Berührungspunkte damit wir glauben können. Ein Punkt kann sein das er mir Frieden gibt in einer schwierigen Situation. Das haben schon sehr viele Menschen erfahren. Ein anderer Punkt kann sein, dass er ein Gebet erhört das ich gebeten habe. Noch ein anderer Punkt kann es sein das ein anderer Mensch mir erzählt das Gott ihm geholfen hat, und das das so glaubwürdig ist das ich neue Hoffnung bekomme. Als ich Gott zum ersten mal erkannt habe, war das Gras grüner und der Himmel blauer. Es war eine Explosion von Emotionen die man sonst nur bei verliebten kennt.

Ja Gott ist nicht wissenschaftlich zu Beweisen. Aber das brauchen wir auch nicht wirklich. Er ist uns nahe und er begegnet uns ganz persönlich. Und ich möchte auch noch etwas persönlich werden.

Brauchen oder wollen sie, liebe Leserinnen und Leser, eine persönliche Begegnung mit Gott. Vielleicht weil sie krank, einsam, furchtsam oder in einer anderen Not sind. Vielleicht erdrückt sie auch die Angst vor dem was kommen wird. Ich möchte Sie mit den Worten trösten: Gott ist Nahe ihnen und ich bete dafür dass er Ihnen Trost und Hilfe zukommen lässt.

Und wenn Sie aber etwas Menschliche Hilfe benötigen um Gott zu begegnen, wenden Sie sich doch einfach an Menschen ihres Vertrauens die eine lebendige Beziehung zu dem unsichtbaren Gott haben.

nicht alles, was im ersten Moment schlecht aussieht, ist auch schlecht; und nicht alles, was gut aussieht, ist auch gut.

Prophetischer Eindruck für 2016:

Ich habe eine Weltkugel gesehen die von einem großen Finger schneller gedreht wird.

Weiter hörte ich die Worte: nicht alles, was im ersten Moment schlecht aussieht, ist auch schlecht; und nicht alles, was gut aussieht, ist auch gut.

Ich glaube Gott möchte uns damit ermutigen das wir uns nicht fürchten sollen vor der Zukunft und das wir uns nicht von jedem aufdringlichen Geschehen in ein vorschnelles Handeln zwängen lassen sollen. Gott hält das Weltgeschehen und uns in seiner Hand und meint es immer gut.

12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist. Offenbarung 22, 12

Ein gesegnetes neues Jahr 2016.

 

 

Liebe benötigt Freiheit! Freiheit benötigt Liebe!

Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur [gebraucht] nicht die Freiheit als Anlaß für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe! Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem:“Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Wenn ihr aber einander beißt und freßt, so seht zu, daß ihr nicht voneinander verzehrt werdet! Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen. Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz. Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im voraus, so wie ich vorher sagte, daß die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht [gerichtet]. Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns durch den Geist wandeln! Laßt uns nicht nach eitler Ehre trachten, indem wir einander herausfordern, einander beneiden Galater 5, 13-26

http://www.bibleserver.com/text/ELB/Galater5,13

Liebe Leser,
Gott hat seid Schaffung des Menschen nur ein Ziel. Die Freiheit des Menschen,  den nur ein freier Mensch ist in der Lage so zu Lieben wie es sich Gott, aber eigentlich auch wir Menschen, es uns wünschen. In Freiheit können wir uns für den anderen entscheiden. In Freiheit können wir Gemeinschaft auf Augenhöhe haben, die eine gute Gemeinschaft benötigt.  In Freiheit entwickelt sich eine Meinungsbildung die dann auch wieder freie Entscheidungen möglich machen.

Füreinander oder auch Gegeneinander.  Freiheit erlaubt immer auch eine Entscheidung gegen Gemeinschaft.  Das liegt in der Natur der Sache.  Diese Möglichkeit ist mit einem hohen Risiko verbunden, den jeder der frei gelassen ist, hat das Potenzial den anderen zu verletzen, zu unterdrücken oder sogar zu töten.  Besonders wenn hohe Kraftunterschiede da sind. Dies Möglichkeit kann zwar mit einer hohen Autorität unterdrückt werden,  aber das geht dann wieder auf Kosten der Freiheit. Welch ein Dilemma.

Oft wird die Frage gestellt: „warum lässt Gott das zu?“ Vieleicht liegt hier gerade der Grund.  Wenn Starke,  wenn auch gute und richtige Autorität von Gott ausgeübt wird, muss die Freiheit weichen. Aber wenn die Freiheit weicht, weicht auch die Berufung des Menschen. Gott kann auf ein ausüben von Autorität verzichten da er weis das die Berufung des Menschen weit über das Leben hier auf Erden hinaus geht. Ich wünsche uns das das auch wir wissen wenn wir gerade unter der Freiheit des anderen leiden.

Gedanke zum Advent Gott sendet seinen Sohn!

Johannes 3:16 ff 

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten. Wer an ihn glaubt, der wird nicht verurteilt werden. Wer aber nicht an den einzigen Sohn Gottes glaubt, über den ist wegen seines Unglaubens das Urteil schon gesprochen. Und so vollzieht sich das Urteil: Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen lieben die Finsternis mehr als das Licht. Denn alles, was sie tun, ist böse. Wer Böses tut, scheut das Licht und bleibt lieber im Dunkeln, damit niemand seine Taten sehen kann. Wer aber die Wahrheit Gottes liebt und das tut, was er will, der tritt ins Licht! An ihm zeigt sich: Gott selber bestimmt sein Handeln.« 

 

Wer seinen Sohn gibt, den er liebt, der meint es sehr ernst. Denn das ist das Letzte was ich raus geben würde. Und wenn dem allmächtigen Gott kein anderer Weg einfällt ist die Sache wohl sehr wichtig. 

Milliarden von Menschen haben in den letzten 2000 Jahren durch diese Worte der Bibel das Licht Gottes gesehen und dadurch geglaubt und ewiges Leben erhalten.

Eile, mir beizustehen, Herr, du meine Hilfe! Psalm 38,23

Tageslosung vom 11.11.2015
http://www.losungen.de/

Eile, mir beizustehen, Herr, du meine Hilfe!  Psalm 38,23

Paulus schreibt: Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich.  2.Timotheus 4,17

Liebe Leser,

Das erste, was mir in den Sinn kommt, wenn ich den heutigen Losungstext lese ist: Ist das wirklich so? Ich kann mich tatsächlich an zahlreiche Gebete in meinem Leben erinnern, wo ich das Gefühl hatte: Da ist keiner, der mir hilft.

Nicht, dass ich nie erlebt hätte, dass Gott mir tatsächlich geholfen hätte, wenn ich gebetet habe. Aber da gibt es auch die Erlebnisse, wo ich nicht das Gefühl hatte, dass Gott mir wirklich beisteht.

Und irgendwie prägen sich die Erlebnisse, wo ich dieses Gefühl der Gottesferne hatte stärker ein als die, wo Gott geholfen hat. Ich weiß nicht, ob das bei Ihnen auch so ist. Machen Sie doch mal die Probe! Erinnern Sie sich an drei Gebete, wo Gott geholfen hat und drei, wo er nicht geholfen hat. Welche Gebete sind Ihnen in stärkerer Erinnerung? Was fällt Ihnen zuerst ein? Ich vermute, viele von Ihnen erinnern sich- wie ich- zuerst eher an die unerhörte Gebete. Ich möchte heute mit Ihnen darüber nachdenken, warum das so ist. Viele werden mit mir darin übereinstimmen, dass Gott hilft. Wir haben einen helfenden Gott. Die meisten werden sein segensreiches Eingreifen sogar schon erlebt haben. Und doch sind wir in unserem Vertrauen zu Gott oft erschüttert und durch unsere negativen Erfahrung blockiert.

In den Losungstexten und dem dazugehörigen Lehrtext erfahren wir, dass uns Paulus und David da offenbar ähnlich sind. Sie haben Gott teils dramatisch erlebt, aber dennoch hat es Momente/ Situationen in Ihrem Leben gegeben, in denen sie sich von Ihm verlassen fühlten.

Um eine bessere Vorstellung zu bekommen, wie sehr David in seinen Gefühlen hin und hergerissen war lesen ich mal den ganzen Psalm 38. Ein Psalm Davids

HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn, und züchtige mich nicht in deinem Grimm! Denn deine Pfeile sind in mich eingedrungen, und deine Hand hat sich auf mich herabgesenkt. Keine heile Stelle ist an meinem Fleisch wegen deiner Verwünschung, nichts Heiles an meinen Gebeinen wegen meiner Verfehlung. Denn meine Sünden wachsen mir über den Kopf, wie eine schwere Last sind sie zu schwer für mich. Es stinken, es eitern meine Wunden wegen meiner Torheit. Ich bin gekrümmt, sehr gebeugt; den ganzen Tag gehe ich trauernd einher. Denn voll Brand sind meine Lenden, und keine heile Stelle ist an meinem Fleisch. Ich bin ermattet und ganz zerschlagen, ich schreie aus dem Stöhnen meines Herzens. Herr, vor dir ist all mein Begehren, und mein Seufzen ist nicht vor dir verborgen. Mein Herz pocht, verlassen hat mich meine Kraft; und das Licht meiner Augen, auch das habe ich nicht mehr. Meine Lieben und meine Gefährten stehen fernab von meiner Plage, und meine Verwandten stehen von ferne. Die nach meinem Leben trachten, legen Schlingen; und die mein Unglück suchen, reden von Verderben und sinnen auf Betrug den ganzen Tag. Ich aber bin wie ein Tauber, höre nicht, und wie ein Stummer, der seinen Mund nicht aufmacht. Ja, ich bin wie ein Mann, der nicht hört, und in dessen Mund keine Entgegnungen sind.   Denn auf dich, HERR, harre ich; du, du wirst antworten, Herr, mein Gott. Denn ich sprach: „Daß sie sich nicht über mich freuen, beim Wanken meines Fußes großtun gegen mich.“ Denn ich bin nahe am Straucheln, und mein Schmerz steht mir ständig vor Augen. Denn ich bekenne meine Schuld; ich bin bekümmert wegen meiner Verfehlung. Meine lebendigen Feinde sind stark, und zahlreich sind, die ohne Grund mich hassen; ja, sie vergelten Gutes mit Bösem, sie feinden mich an, weil ich dem Guten nachjage. Verlaß mich nicht, HERR; mein Gott, sei nicht fern von mir! Eile zu meiner Hilfe, Herr, meine Rettung!

Er verschweigt seine Zweifel gegen Gott nicht. Er glaubt sogar, dass Gott an dem Leid, das er erleidet, einen eigenen Anteil hat. Und doch findet er über sein Gebet zurück in die Arme eines helfenden und gnädigen Gottes. Obwohl David nahezu depressiv erscheint in dem, was er äußert, gibt es etwas in ihm, was sich nicht davon abbringen lässt, an Gottes Hilfe zu glauben. Was bringt ihn dazu? Was bringt David, bei allem was ihm zugemutet wird, doch immer wieder zu glauben und um Hilfe zu bitten? Wenn Sie Zeit habe, lesen Sie einmal einige von Davids Psalmen und sehen Sie, wie oft sich diese Geschichte wiederholt. David schreit seine Not förmlich laut heraus. Geradeaus, ohne den Versuch durch fromme Redewendungen Gott wohlgefälliger zu sein. Und doch hält er am Ende immer an Gott fest. Und so macht es auch Paulus und anderen Männern und Frauen Gottes, die schwer geprüft wurden. Freilich gibt es auch Gegenbeispiele. Der Philosoph Friedrich Nietzsche ist einer von ihnen. Er kam zu ganz anderen Ansichten. Er glaubte nicht oder vielleicht nicht mehr an Gottes Hilfe.

Sein Psalm lautet: Wohin ist Gott??? Gott ist tot, Gott bleibt tot!!!

Den einen haben seine Erfahrungen, seine Beobachtungen, dahin gebracht sich von jeglicher Hoffnung auf Hilfe durch ein höheres, wohlmöglich liebendes Wesen, energisch abzuwenden. Der andere hat nicht aufgehört durch alles Verzweifeln hindurch Gott zu vertrauen. Was macht den Unterschied? Was befähigte David zu glauben wenn keine sofortige Hilfe kommt und sich uns doch scheinbar negative Erinnerungen oft stärker einprägen? Vielleicht ist die Antwort ganz einfach. KENNEN. David kannte Gott von Kindheit an. Er wusste aus langer, bewegter Zeit, wer Gott war und wie sein Wesen/ sein Charakter ist. David beschäftigte sich viel mit Gott.  Sein Leben war eng mit Gott verknüpft. Wie kaum ein anderer teilte er Freud und Leid mit ihm. David hat nicht nur vom Hörensagen von Gott gehört. Für ihn war er ein BeKANNTer. Er kannte ihn und war sein Freund. Und während dieser Zeit gemeinsam mit Gott, lernte er ihn immer besser kennen, war mehr und mehr begeistert und wuchs immer stärker in das Vertrauen zu Gott hinein. Dieses miteinander leben prägte David so sehr, dass er auch in schwierigen Zeiten den Mut nicht verlor. Er wusste, auch wenn die Situation nicht so ausfällt, wie er sich das wünschte: Gottes Charakter bleibt beständig derselbe und es lohnt sich Ihm auch im Dunkeln zu vertrauen. Nicht der Moment, das eher kurzfristige Erleben prägten seinen Glauben, sondern die Summe seiner Erfahrungen, seines jahrelangen Erlebens mit Gott. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Begegnungen mit dem lebendigen Gott über unseren Glauben und unser Vertrauen entscheiden, nicht so sehr die sofortige Hilfe, so wichtig sie auch sein kann. Die Qualität unserer Beziehung zu Gott prägt unser Denken und Handeln weit mehr.

 

Dein Leben beherrschen! aus dem Andachtsbuch „Heilung durch Gottes Wort“von Kenneth E. Hagin

Mit der Übertretung ist es aber nicht so wie
mit der Gnadengabe. Denn wenn durch des
einen Übertretung die vielen gestorben sind, so
ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in
der Gnade des einen Menschen Jesus Christus
gegen die vielen überreich geworden. Römer 5:15

Du kannst im Leben herrschen

ln Römer 5:17 heißt es: „Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden viel mehr die, welche den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.“ Wo herrschen wir? Wir herrschen im Leben! Statt den Satan geistlichen Tod, Krankheit, Gebrechen und Armut über uns herrschen zu lassen, herrschen wir über sie!

In einer anderen Übersetzung lautet dieser Vers: „Denn wenn durch die Übertretung des Einen der Tod sozusagen durch diesen einen Menschen seine Herrschaft ausüben konnte, wie viel mehr werden dann alle, die den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit ergreifen, im Leben herrschen wie Könige? und das durch den Einen, Jesus Christus“ (NTR). Beachte die Formulierung „im Leben herrschen wie Könige“. Kennst du jemanden, der dies tut? Jeder Christ sollte in seinem Leben „als König herrschen“.

Zu biblischen Zeiten war der König der Herrscher eines Landes. Er herrschte und regierte. Er bestimmte die Geschicke seines Landes; und das Land war sein Herrschaftsgebiet. Was wird uns in Römer 5:17 also gesagt? Statt uns vom Satan und vom geistlichen Tod bestimmen zu lassen, herrschen wir im Leben durch Christus Jesus. Wir regieren als Könige. Statt uns von den Umständen bestimmen zu lassen, bestimmen wir die Umstände. Statt von Gebrechen und Krankheit bestimmt zu werden, schlagen wir unsere Bibel auf und finden heraus, was uns bereits gehört. Wir herrschen über Krankheit und Gebrechen.

Andacht aus dem Buch „Heilung durch Gottes Wort“
von Kenneth E. Hagin

Die Möglichkeit von einem anderen Denken – aus dem 1. Korintherbrief Kapitel 2

 

hier der Bibeltext um den es geht:
http://www.bibleserver.com/text/ELB/1.Korinther2

Liebe Leser,

was wollte Paulus den Korinthern sagen? Wollte er Ihnen sagen: Christen sind schlauer als andere? Oder: Gute Rede und gute Weisheit der Menschen taugt nichts? Wollte er Ihnen sagen: Schlaue und Wohlhabende haben keinen Anteil und können nicht an Jesus glauben?

Nein alles das wollte er nach meiner Meinung nicht sagen. Was ich glaube was er sagen wollte ist, das es einen Unterschied gibt zwischen der Welt hier und der Welt Gottes. Obwohl Gott auch hier ist, können wir nicht ohne weiteres in sein Reich sehen. Und in seinem Reich gibt es andere Werte als hier. Hier ist es gut wenn wir Reich sind und Einfluss haben. Hier ist es gut wenn wir mit guter Rede Menschen überzeugen bis hin zum Manipulieren.  Hier ist es gut wenn der einer über den Anderen herrscht. Hier ist es gut das wir mit unserem Vermögen an Reichtum, Wissen oder Können uns einen Vorteil gegenüber unserem Nächsten verschaffen. Hier ist es wichtig besser als der andere zu sein. Alles unterliegt mehr oder weniger einem Wettbewerb. Bei diesem Wettbewerb wird hart und oftmals ohne Rücksicht gekämpft. Nation gegen Nation, Religion gegen Religion,  Meinung gegen Meinung,  Geschlecht gegen Geschlecht usw. Gewinnen tut der Stärkere, der Inteligentere, der Wohlhabendere.

So ist es nicht im Reich Gottes. So stellt sich Gott nicht das Miteinander vor. In seinem Reich gelten andere Werte. Reichtum ist so viel vorhanden das es an Wert verliert, Gold und Diamanten sind normales Baumaterial. Herrschaft wird zwar von Gott ausgeführt, hat aber einen ganz anderen Charakter.  Herrschaft dient dazu den schwächeren hervor zu heben, ihm zu helfen, ihn zu förderen. Das miteinander hat einen größeren Wert als der Wettkampf.   Ohne die Individualität des Einzelnen gleich zu machen, ist doch das friedliche und liebevolle Miteinander das Ziel jedes tuns.

Paulus versucht hier auszudrücken das es ein neues und anderes Denken und eine andere Einstellung erfordert, um das Reich Gottes zu verstehen. Er nennt das einen „anderen Geist“ zu haben. Nicht den Geist des Menschen den wir gewöhnt sind, sondern den Geist Gottes der sich erst einmal wie eine „Torheit“ anfühlt, weil wir dieses Denken nicht vorrangig haben. Es macht für uns keinen Sinn erst mal für den nächsten zu sorgen bevor die eigenen Bedürfnisse erfüllt sind. Es macht für uns keinen Sinn das Leben für den Nächsten hin zu geben.

Doch es gibt dieses Denken auch vereinzelt bei uns Menschen. Dieses Denken kommt hoch wenn Liebe im Spiel ist. Die Liebe zu Menschen die uns sehr nahe stehen, wie zum Beispiel die Frau, der Mann, die Kinder, die Eltern. In Hollywood sehen wir das öfteres in dramatischer Weise. Besonders oft sehen wir das in Bezug auf unsere Kinder. Viele geben ihr letztes Hemd damit die Kinder es gut haben.

Liebe ist der richtige Motor für ein gutes und starkes Denken und Handeln. Liebe kann Dinge tun die sonst nicht getan werden können. Ich glaube Liebe ist die größte Kraft auf dieser Erde. Wenn liebe ins Spiel kommt werden unmögliche Dinge wahr. Liebe handelt instinktiv zu Wohle des anderen. Liebe schafft paradiesische Zustände. Deswegen steht im Römerbrief: Rom 13:8-10  „Seid niemand irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn das:“Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren“, und wenn es ein anderes Gebot [gibt], ist in diesem Wort zusammengefaßt:“Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Die Erfüllung des Gesetzes ist also die Liebe.“

Ich glaube das Gott jeden dazu einladen möchte sein Denken und Handeln dementsprechend auszurichten.  Er ist auch gerne bereit seinen Geist uns zur Hilfe dazu zu geben. Er hat uns in seinem Sohn Jesus ein Beispiel und eine Einladung gegeben und gezeigt wie wichtig und wie gut es ist. Weiter hat er dadurch uns gezeigt wie sehr er uns liebt.

rvt 10.10.2015

Andacht zum Vers „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.“ 2.Korinther 5,19

Liebe Leser,

ich möchte Ihnen, liebe Leser einmal eine Frage stellen. Sind sie mit allen Menschen die sie in Ihrem, zum Teil sehr langen Leben, kennen gelernt haben, versöhnt? Oder steht hier und oder da noch eine Streitigkeit, ein Anspruch, oder sogar eine Schuld zwischen Ihnen und der entsprechenden Person? Leben sie mit allen Menschen versöhnt?

Da ich zu Ihnen schreibe kann ich natürlich Ihre Reaktion oder Ihre Antwort nicht mit bekommen. Aber ich kann mir so manche Antwort vorstellen:

Das geht doch gar nicht, mag so mancher sagen, so viele verschiedene Meinungen oder Ansichten, wie soll das denn alles zusammenpassen. Ein anderer mag jetzt denken, Menschen haben mir so viel Böses angetan, wie sollte ich versöhnt mit Ihnen sein. Oder ein anderer sagt vielleicht, ja ich würde mich ja gerne versöhnen, aber der andere möchte es nicht. Noch viel mehr Gedanken gibt es da die ich hier weder kenne noch wiederholen könnte. Aber von einem gehe ich aus, keiner hier lebt in vollkommener Versöhnung mit allen Menschen.

Und das ist sehr Dramatisch weil Unversöhntheit zwischen Menschen sehr viel Leid mit sich bringen kann. Besonders wenn diese Unversöhntheit in der eigenen Familie oder im näheren Beziehungsumfeld ist.

Streit und Ärger mit Freunden und Familie beeinträchtigen nicht nur das psychische Wohlbefinden. Die Konflikte können sich auch auf die körperliche Gesundheit auswirken, wie Forscher nun herausfanden. Das ist ein echtes Dilemma. Auf der einen Seite haben wir bemerkt, das Versöhnung mit allen fast nicht möglich ist, auf der andern Seite beeinflusst diese Unversönlichkeit unser Leben negativ. Aus diesem Grund  bleibt uns nichts anders möglich als uns diesem Problem zu stellen. Die Bibel sagt an einer Stelle: Röm. 12,18 Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden!

Das heißt, jeder sollte versuchen alles nötige zu tun um den Frieden untereinander wie ein kostbares Gut zu bewahren.

Es gibt eine Hilfe bei diesem Versuch. Und damit kommen wir zu unserem Lehrtext: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber…“

Dieser Vers zeigt uns dass auch Gott einen Streit oder eine Feindschaft hatte wo eine Versöhnung notwendig war. Bei dieser Feindschaft geht es um Schöpfer und Geschöpf. Bei diesem Problem geht es darum das der Mensch sich von Gott abwendet weil er nicht auf seine Gebote hören will. Die Bibel nennt das Sünde. Wie auch bei der Unversöhnlichkeit der Menschen untereinander, trifft auch das sündigen bei jedem Menschen zu. Jeder Mensch sündigt.

Diese beiden Dinge beeinflussen das Leben der Menschen untereinander und das Leben mit Gott sehr negativ. Diese Dinge bewirken ein unendliches Leid.

Interessant in diesem Zusammenhang ist das die überwiegenden Gebote, die Gott dem Menschen gegeben hat, Gebote sind, die das friedliche und gute Miteinander der Menschen untereinander angeht. Würde der Mensch nicht sündigen, hätte er auch keinen Streit miteinander. Und im Streit sündigt der Mensch dann noch mal besonders.  Weiter ist zu sehen, das bei den meisten Sünden andere Menschen die Opfer sind.

So bleibt fest zu halten, der Mensch braucht Versöhnung. Er braucht Versöhnung untereinander und auch Versöhnung mit Gott. Das weiß natürlich auch Gott.

Ich möchte auf ein weiteres Phänomen auf dem Weg zur Versöhnung eingehen.

Es ist der „erste Schritt“. Ist es Ihnen schon einmal aufgefallen was eigentlich das schwierigste bei einem Versöhnungsprozess ist. Es ist meistens der erste Schritt auf den Anderen zu. Das ist in den Familien wie auch in der politischen Diplomatie so. Da man sich überwiegend im Recht fühlt, egal ob es so ist oder nicht,  erwartet man vom Gegenüber das er den ersten Schritt geht. Irgendwie haben wir das Gefühl des Gedemütigten oder des Verlierers zu sein, wenn wir zuerst auf den anderen zugehen.

Bei Gott ist das nicht so, obwohl er nicht der Verursacher des Konfliktes ist, und obwohl er mit Sicherheit nicht der Schuldige ist, macht er einen erstaunlichen ersten Schritt. Er entlastet den Menschen von alle seiner Schuld. Noch mehr, er übernimmt die Strafe die der Schuldige verdient hätte. Er nimmt sogar die höchste  Strafe, die Todesstrafe, auf sich, nur damit ein Versöhnungsprozess eingeleitet wird.

Warum tut der lebendige Gott so etwas und warum ist ihm das so wichtig?

Diese Frage ist schnell beantwortet. Gott liebt den Menschen und möchte Ihm die Möglichkeit der Gemeinschaft mit ihm geben. Er schafft alles aus dem Weg was dazwischen steht, selbst wenn ihn das viel kostet. Im Philliperbrief 2, 7-8 steht:

Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

Gott geht den ersten Schritt auf den Menschen zu. Er beseitigt den Grund des Streites, alles damit der Mensch wieder mit ihm Gemeinschaft haben kann. Und er spricht mit der heutigen Losung eine Einladung aus: „Ich möchte mich mit euch versöhnen“. Er möchte uns helfen, mit ihm und mit jedem anderen Menschen in Frieden miteinander zu leben.

Vielleicht sind sie heute mit Gott oder irgendeinem Menschen in Unfrieden. Egal ob Sie oder der Andere Schuld ist. Egal ob Sie Opfer oder Täter sind. Wenn Sie darunter leiden, dann möchte sie ermutigen das Angebot der Hilfe Gottes anzunehmen und Ihr Problem durch ein Gebet oder durch die Hilfe eines Pastors, vor Gott zu bringen und zu erwarten das er Ihnen Hilft.