{"id":61,"date":"2015-10-10T06:38:28","date_gmt":"2015-10-10T06:38:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tottleben.net\/?p=61"},"modified":"2015-10-12T12:44:04","modified_gmt":"2015-10-12T12:44:04","slug":"gedanken-ueber-den1-korintherbrief-kapitel-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tottleben.net\/?p=61","title":{"rendered":"Die M\u00f6glichkeit von einem anderen Denken &#8211; aus dem 1. Korintherbrief Kapitel 2"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>hier der Bibeltext um den es geht:<br \/>\n<em><a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/ELB\/1.Korinther2\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/ELB\/1.Korinther2<\/a><\/em><\/p>\n<p>Liebe Leser,<\/p>\n<p>was wollte Paulus den Korinthern sagen? Wollte er Ihnen sagen: Christen sind schlauer als andere? Oder: Gute Rede und gute Weisheit der Menschen taugt nichts? Wollte er Ihnen sagen: Schlaue und Wohlhabende haben keinen Anteil und k\u00f6nnen nicht an Jesus glauben?<\/p>\n<div><\/div>\n<p>Nein alles das wollte er nach meiner Meinung nicht sagen. Was ich glaube was er sagen wollte ist, das es einen Unterschied gibt zwischen der Welt hier und der Welt Gottes. Obwohl Gott auch hier ist, k\u00f6nnen wir nicht ohne weiteres in sein Reich sehen. Und in seinem Reich gibt es andere Werte als hier. Hier ist es gut wenn wir Reich sind und Einfluss haben. Hier ist es gut wenn wir mit guter Rede Menschen \u00fcberzeugen bis hin zum Manipulieren.\u00a0 Hier ist es gut wenn der einer \u00fcber den Anderen herrscht. Hier ist es gut das wir mit unserem Verm\u00f6gen an Reichtum, Wissen oder K\u00f6nnen uns einen Vorteil gegen\u00fcber unserem N\u00e4chsten verschaffen. Hier ist es wichtig besser als der andere zu sein. Alles unterliegt mehr oder weniger einem Wettbewerb. Bei diesem Wettbewerb wird hart und oftmals ohne R\u00fccksicht gek\u00e4mpft. Nation gegen Nation, Religion gegen Religion,\u00a0 Meinung gegen Meinung,\u00a0 Geschlecht gegen Geschlecht usw. Gewinnen tut der St\u00e4rkere, der Inteligentere, der Wohlhabendere.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>So ist es nicht im Reich Gottes. So stellt sich Gott nicht das Miteinander vor. In seinem Reich gelten andere Werte. Reichtum ist so viel vorhanden das es an Wert verliert, Gold und Diamanten sind normales Baumaterial. Herrschaft wird zwar von Gott ausgef\u00fchrt, hat aber einen ganz anderen Charakter.\u00a0 Herrschaft dient dazu den schw\u00e4cheren hervor zu heben, ihm zu helfen, ihn zu f\u00f6rderen. Das miteinander hat einen gr\u00f6\u00dferen Wert als der Wettkampf.\u00a0\u00a0 Ohne die Individualit\u00e4t des Einzelnen gleich zu machen, ist doch das friedliche und liebevolle Miteinander das Ziel jedes tuns.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>Paulus versucht hier auszudr\u00fccken das es ein neues und anderes Denken und eine andere Einstellung erfordert, um das Reich Gottes zu verstehen. Er nennt das einen &#8222;anderen Geist&#8220; zu haben. Nicht den Geist des Menschen den wir gew\u00f6hnt sind, sondern den Geist Gottes der sich erst einmal wie eine &#8222;Torheit&#8220; anf\u00fchlt, weil wir dieses Denken nicht vorrangig haben. Es macht f\u00fcr uns keinen Sinn erst mal f\u00fcr den n\u00e4chsten zu sorgen bevor die eigenen Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllt sind. Es macht f\u00fcr uns keinen Sinn das Leben f\u00fcr den N\u00e4chsten hin zu geben.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>Doch es gibt dieses Denken auch vereinzelt bei uns Menschen. Dieses Denken kommt hoch wenn Liebe im Spiel ist. Die Liebe zu Menschen die uns sehr nahe stehen, wie zum Beispiel die Frau, der Mann, die Kinder, die Eltern. In Hollywood sehen wir das \u00f6fteres in dramatischer Weise. Besonders oft sehen wir das in Bezug auf unsere Kinder. Viele geben ihr letztes Hemd damit die Kinder es gut haben.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>Liebe ist der richtige Motor f\u00fcr ein gutes und starkes Denken und Handeln. Liebe kann Dinge tun die sonst nicht getan werden k\u00f6nnen. Ich glaube Liebe ist die gr\u00f6\u00dfte Kraft auf dieser Erde. Wenn liebe ins Spiel kommt werden unm\u00f6gliche Dinge wahr. Liebe handelt instinktiv zu Wohle des anderen. Liebe schafft paradiesische Zust\u00e4nde. Deswegen steht im R\u00f6merbrief: Rom 13:8-10\u00a0 &#8222;Seid niemand irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erf\u00fcllt. Denn das:&#8220;Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht t\u00f6ten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren&#8220;, und wenn es ein anderes Gebot [gibt], ist in diesem Wort zusammengefa\u00dft:&#8220;Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst.&#8220; Die Liebe tut dem N\u00e4chsten nichts B\u00f6ses. Die Erf\u00fcllung des Gesetzes ist also die Liebe.&#8220;<\/p>\n<div><\/div>\n<p>Ich glaube das Gott jeden dazu einladen m\u00f6chte sein Denken und Handeln dementsprechend auszurichten.\u00a0 Er ist auch gerne bereit seinen Geist uns zur Hilfe dazu zu geben. Er hat uns in seinem Sohn Jesus ein Beispiel und eine Einladung gegeben und gezeigt wie wichtig und wie gut es ist. Weiter hat er dadurch uns gezeigt wie sehr er uns liebt.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>rvt 10.10.2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; hier der Bibeltext um den es geht: http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/ELB\/1.Korinther2 Liebe Leser, was wollte Paulus den Korinthern sagen? Wollte er Ihnen sagen: Christen sind schlauer als andere? Oder: Gute Rede und gute Weisheit der Menschen taugt nichts? Wollte er Ihnen sagen: Schlaue und Wohlhabende haben keinen Anteil und k\u00f6nnen nicht an Jesus glauben? 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