{"id":124,"date":"2017-06-24T07:07:37","date_gmt":"2017-06-24T07:07:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tottleben.net\/?p=124"},"modified":"2017-06-24T07:11:26","modified_gmt":"2017-06-24T07:11:26","slug":"glauben-ist-nicht-wissen-gott-laesst-sich-nicht-beweisen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tottleben.net\/?p=124","title":{"rendered":"GLAUBEN hei\u00dft nicht WISSEN; Gott l\u00e4sst sich nicht beweisen!"},"content":{"rendered":"<p>Die Andacht habe ich am 18.06.2017 \u00fcber den Heimfunk im <a href=\"http:\/\/www.weltersbach.org\">Pilgerheim Weltersbach<\/a> gehalten und hier als Mitschnitt ins Netz gestellt.<\/p>\n<!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-124-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/blog.tottleben.net\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Andacht-19.06.2017-final.m4a?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/blog.tottleben.net\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Andacht-19.06.2017-final.m4a\">http:\/\/blog.tottleben.net\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Andacht-19.06.2017-final.m4a<\/a><\/audio>\n<p>Losungstext vom 18.06.2017<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?\u00a0Jeremia 8,9<\/p>\n<p>Lehrtext:<\/p>\n<p>Euer Glaube stehe nicht auf der Menschen Weisheit, sondern auf Gottes Kraft.\u00a01.Korinther 2,5<\/p>\n<p>Liebe Weltersbacher,<\/p>\n<p>ich m\u00f6chte mit Ihnen heute einmal \u00fcber \u201eGlauben\u201c sprechen. Denn die Heilige Schrift gibt dem \u201eGlauben\u201c einen sehr hohen Stellenwert. Nicht zuletzt in unserem Lehrtext. Ich wiederhole ihn noch mal: <strong>Euer Glaube stehe nicht auf der Menschen Weisheit, sondern auf Gottes Kraft<\/strong><strong>. <\/strong>Paulus sagt hier euer Glaube? Was ist denn eigentlich mein Glaube? Oder was ist Ihr Glaube? Bem\u00fchen wir einmal das Duden:<\/p>\n<p><em>f\u00fcr m\u00f6glich und wahrscheinlich halten, annehmen; meinen, oder f\u00fcr wahr, richtig, glaubw\u00fcrdig halten; gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig von der Richtigkeit einer Sache oder einer Aussage \u00fcberzeugt sein<\/em> aber auch<br \/>\n<em>vom\u00a0<\/em><a href=\"http:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Glaube#b2-Bedeutung-2a\"><em>Glauben<\/em><\/a><em>\u00a0erf\u00fcllt sein, gl\u00e4ubig sein<br \/>\n<\/em><em>in seinem\u00a0<\/em><a href=\"http:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Glaube#b2-Bedeutung-2a\"><em>Glauben<\/em><\/a><em>\u00a0von der Existenz einer Person oder Sache \u00fcberzeugt sein, etwas f\u00fcr wahr, wirklich halten<\/em><\/p>\n<p>Also wir benutzen das Wort glauben einmal f\u00fcr ein \u201ef\u00fcr wahr halten\u201c und zum anderen benutzen das Wort Glaube f\u00fcr das annehmen das eine Person bzw. ein Gott existiert.<\/p>\n<p>Anders ist das bei dem Wort \u201ewissen\u201c, hier wird von einer Tatsache ausgegangen die nicht wage ist. \u201eIch wei\u00df von dieser oder jener Person, sie hat mir den Personalausweis gezeigt. Von \u201ewissen\u201c kommt auch das Wort Wissenschaft. Die Wissenschaft forscht so lange bis aus dem Annehmen ein Wissen wird. Doch glauben ist nicht wissen. Beim Glauben bleibt immer ein bisschen Annahme \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Kommen wir zum Glauben an Gott. Wir glauben, oder wir glauben nicht, dass es einen Gott gibt. Und das ist so, weil wir Ihn weder sehen noch tasten k\u00f6nnen. Er ist keine Nat\u00fcrliche Person hier auf Erden, mit der wir Kontakt haben k\u00f6nnen. Wenn wir uns mit Ihm unterhalten wollen, m\u00fcssen wir in einen leeren Raum sprechen. Wir nennen das Beten. Dabei ist der Mensch, der betet zu sehen und Gott der das Gebet h\u00f6ren soll nicht. Ein nat\u00fcrlicher Kontakt ist also nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das ist eigentlich ein Dilemma, denn wenn wir beten, brauchen wir meist eine starke Person, die uns mit Vollmacht und Kraft aus einer schwierigen Situation herausholt.<\/p>\n<p>Wenn man das so betrachtet, ist Glauben eigentlich ein wage Sache, auf die man sich nicht so richtig verlassen kann, oder? Ich h\u00f6re schon den Protest vieler Gl\u00e4ubige.<\/p>\n<p>Auch ich bin nicht Einverstanden mit dem eben genannten R\u00fcckschluss. Wenn wir das nat\u00fcrliche oder weltliche betrachten, mag das sein, doch da gibt es etwas, was uns Menschen \u00fcberzeugt, das man nicht sehen oder tasten kann, weil es nicht auf dieser nat\u00fcrlichen Erde zu sehen ist. Die \u00fcberwiegende Mehrzahl der Menschen auf dieser Erde glauben an einen Gott oder an ein G\u00f6ttliches Wesen das sie nicht sehen oder tasten k\u00f6nnen. Jetzt kommt die Wissenschaft ins Schwitzen, weil auf der einen Seite, kann man Gott nicht beweisen, auf der anderen Seite bestehen Milliarden von Menschen darauf, dass es einen Gott gibt.\u00a0 Wissenschaft oder Wissen beruht auf gez\u00e4hlte, beobachtete, verglichene oder erforschte Dinge, die hier auf dieser Erde geschehen.<\/p>\n<p>Bei Glaube ist das anders, Glaube entwickelt sich aus \u00fcberlieferten Schriften, Erz\u00e4hlungen von anderen und von Erlebnissen die wir hier machen oder gemacht haben. Beim Glauben haben wir keine unumst\u00f6\u00dfliche Tatsache die wir mit unseren nat\u00fcrlichen Sinnen bestimmen k\u00f6nnen. Eine Seite des Glaubens zweigt immer auf das Verborgene. Also auf das nicht genau wissende. Glauben bleibt somit immer auf einer Seite wage und es kommt immer wieder zu Zweifel. Ich kann Gott nicht beweisen, sondern ich muss und darf an ihn glauben.<\/p>\n<p>Jetzt mag wieder der eine oder andere Protestieren und sagen die Heilige Schrift oder mein Erlebnis oder die Sch\u00f6pfung hat genug Beweise um Gott zu beweisen. Ja, das wird auch immer wieder versucht, doch es bleiben genug Menschen \u00fcbrig die diese Beweise anders deuten und andere Schl\u00fcsse daraus ziehen.<\/p>\n<p>Muss ich den Gott, oder soll ich Gott denn \u00fcberhaupt beweisen? M\u00f6chte Gott bewiesen werden?<\/p>\n<p>Umso mehr ich Gott kennen lerne, umso mehr bin ich der Auffassung, dass es \u00fcberhaupt nicht darum geht Gott zu beweisen. Er m\u00f6chte auf einer gewisser Weise im Verborgenen bleiben und das hat auch viele gute Gr\u00fcnde die jetzt hier aus Zeitgr\u00fcnden nicht Erl\u00e4utert werden k\u00f6nnen. Aber eins ist sicher, wenn Gott wirklich der Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde ist, dann fehlt es ihm nicht an M\u00f6glichkeiten, sich so zu beweisen, dass es auch hier auf Erden wissenschaftlich unantastbar ist. Aber wenn er sich beweisen kann, tut es aber nicht, dann ist es folgerichtig nicht sein Wille sich zu selber zu beweisen. Im Hebr\u00e4erbrief Kap. 11 Vers 3 steht: <strong>Ohne Glauben aber ist es unm\u00f6glich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird<\/strong>. Hier betonnt die Schrift ganz deutlich, wie sich Gott den Zugang zu sich vorstellt.<\/p>\n<p>Da bleibt die Frage offen, was ist denn das Besondere am Glauben? Wissen ist doch offensichtlich besser?<\/p>\n<p>Ganz bestimmt nicht! Glauben erlaubt eine Beziehungsform wo Gott dem Menschen sehr nahe sein kann, ohne ihn zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Glauben kann die Augen des Herzens \u00f6ffnen, ohne dass andere Einfl\u00fcsse dabei st\u00f6ren. Wie zum Beispiel \u201e\u00fcbergro\u00dfe Autorit\u00e4t\u201c, die die Entscheidungen des Menschen zu stark beeinflusset. \u00a0Glauben kann Gott sichtbar machen, ohne das Gott sichtbar ist. Glauben kann Frieden im Herzen bewirken auch in schwierigen Situationen.<\/p>\n<p>Glauben nimmt Gott mit, in jeden Teil des Lebens und an jeden Ort dieser Welt. Glauben bringt mich letztendlich von dieser Welt in die n\u00e4chste Welt, ohne Einbeziehung meine Werke, seien sie gut oder schlecht.<\/p>\n<p>Deswegen w\u00fcnsche ich Ihnen liebe Zuh\u00f6rer das sie Glaube haben an einen liebenden Gott im Himmel und an seinen Sohn Jesus Christus, welcher durch sein sterben, sie in die Lage bringt, von dieser Welt in die n\u00e4chste Welt \u00fcber zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Andacht habe ich am 18.06.2017 \u00fcber den Heimfunk im Pilgerheim Weltersbach gehalten und hier als Mitschnitt ins Netz gestellt. Losungstext vom 18.06.2017 Was k\u00f6nnen die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?\u00a0Jeremia 8,9 Lehrtext: Euer Glaube stehe nicht auf der Menschen Weisheit, sondern auf Gottes Kraft.\u00a01.Korinther 2,5 Liebe Weltersbacher, ich m\u00f6chte mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[15],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124"}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=124"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":132,"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124\/revisions\/132"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.tottleben.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}