{"id":117,"date":"2017-06-24T06:40:54","date_gmt":"2017-06-24T06:40:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.tottleben.net\/?p=117"},"modified":"2017-06-24T07:04:31","modified_gmt":"2017-06-24T07:04:31","slug":"warum-hat-sich-gott-geaendert-andacht-zum-losungstext-vom-24-05-2017","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.tottleben.net\/?p=117","title":{"rendered":"Warum hat sich Gott ge\u00e4ndert?"},"content":{"rendered":"<p>Die Andacht habe ich am 24.05.2017 \u00fcber den Heimfunk im <a href=\"http:\/\/www.weltersbach.org\">Pilgerheim Weltersbach<\/a> gehalten und hier als Mitschnitt ins Netz gestellt.<\/p>\n<!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-117-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/blog.tottleben.net\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Andacht-24.05.2017-Final.m4a?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/blog.tottleben.net\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Andacht-24.05.2017-Final.m4a\">http:\/\/blog.tottleben.net\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Andacht-24.05.2017-Final.m4a<\/a><\/audio>\n<p>Losungstext vom 24.05.2017<\/p>\n<p><strong>So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied h\u00e4lt denen, die ihn lieben und seine Gebote halten. <\/strong><strong>5.Mose 7,9<\/strong><\/p>\n<p>Lehrtext:<\/p>\n<p><strong>Jesus betet:\u00a0 Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Johannes 17,3<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Weltersbacher,<br \/>\nich hoffe es geht ihnen gut und sie sitzen gerade am Fr\u00fchst\u00fcckstisch und genie\u00dfen das Leben hier in Weltersbach. Ich m\u00f6chte heute Morgen mit einer Frage \u00fcber Gott und seinen Willen bzw. seinem Charakter nachgehen. Bevor ich die Frage stelle, lese ich noch einmal den Losungstext <strong>mit<\/strong> dem nachfolgenden Vers.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Mose 7, Vers 9 und 10: <strong>So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied h\u00e4lt denen, die ihn lieben und seine Gebote halten und vergilt ins Angesicht denen, die ihn hassen, und bringt sie um und s\u00e4umt nicht, zu vergelten ins Angesicht denen, die ihn hassen.<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Jetzt die Frage: Warum hat Gott seinen Willen im neuen Testament gegen\u00fcber dem alten Testament ge\u00e4ndert? Nicht im Losungstext, dieser stimmt noch mit dem neuen Testament \u00fcberein, also mit Gottes reden und handeln. Doch der nachfolgende Text spricht eine andere Sprache.<\/p>\n<p>\u201eIch werde nicht vers\u00e4umen die zu vertilgen die meine Gebote nicht halten und mich hassen\u201c. Also hier will Gott ohne Gnade bestrafen!<\/p>\n<p>Jetzt mag vielleicht jemand sagen \u201eIst doch klar, wer nicht h\u00f6ren will muss f\u00fchlen\u201c. Oder noch anders \u201eAuf Nichteinhaltung von Gottes Gebot muss unweigerlich eine Strafe folgen, das ist schon wegen der Wiederholung der Tat n\u00f6tig. Und nicht zuletzt schultet es der Gerechtigkeit. Es ist ungerecht, wenn dem falschen Handeln keine Konsequenz bzw. keine Strafe folgt. Dieser Meinung bin ich generell auch, doch der Kern des neuen Testamentes spricht eine andere Sprache. Hier wird Gott, also der Gesetzgeber, in Jesus f\u00fcr die Straftaten anderer bestraft. Der Prophet Jesaja dr\u00fcckt das so aus:<\/p>\n<p><strong>Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer S\u00fcnde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden h\u00e4tten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Jes 53:5<\/strong><\/p>\n<p>Jesaja konnte sehen was 700 Jahre sp\u00e4ter mit Jesus geschah.<\/p>\n<p>Jesus wurde f\u00fcr die Straftaten der Menschen bestraft. Er trug also die Konsequenz des Handelns der Menschen.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine andere Gesinnung Gottes. Einmal will er hart bestrafen, sogar mit dem Tod. Das andere mal will er sich selbst, bzw. seinen Sohn bestraften, damit die Menschen die Konsequenzen ihres Handelns nicht tragen m\u00fcssen. Wie kann man diesen Sinneswandel verstehen?<\/p>\n<p>Um das zu ergr\u00fcnden, m\u00fcssen wir uns die Bestimmung des Menschen oder das Ziel Gottes mit den Menschen betrachten. Was m\u00f6chte Gott von den Menschen?<\/p>\n<p>Auf dieser Erde m\u00f6chte Gott das seine Gebote gehalten werden! Und zwar nicht in erster Linie um Gottes Willen sondern damit das Leben auf dieser Erde <strong>im<\/strong> miteinander funktioniert. Gott m\u00f6chte das das Leben hier so funktioniert das keiner zu Schaden kommt. \u00a0Hier auf dieser Erde ist es Gottes Ziel f\u00fcr die Menschen, dass sie die Erde bev\u00f6lkern und sie sich diese Erde zu ihrer Wohnst\u00e4tte machen. Und zwar im friedlichen Miteinander.<\/p>\n<p>Und da der Mensch sich mit dieser Aufgabe schwer tut, hat Gott dem Menschen Gebote f\u00fcr das Miteinander geben und die Nichteinhaltung mit Konsequenzen belegt. Und das klappt, wie wir wissen mehr schlecht als Recht. Doch es funktioniert so gut das die Menschen \u00fcberleben. Doch das Leben hier auf der Erde ist nicht das Ziel der Bestimmung. Der Mensch ist zu viel H\u00f6herem berufen. Er ist berufen in der Gegenwart Gottes zu leben. Hier auf dieser Erde h\u00e4lt sich Gott sehr stark zur\u00fcck mit den Menschen zusammen zu sein. Ich meine, wir k\u00f6nnen ihn nicht sehen und nicht anfassen. Er l\u00e4sst hier nur sehr begrenzt seine Gegenwart und seine Autorit\u00e4t sp\u00fcren.\u00a0\u00a0 So wenig, das viele sogar gar nicht glauben k\u00f6nnen das es Ihn gibt. Doch hier ist auch nicht der endg\u00fcltige Bestimmungsort des Menschen. Aber damit er in seine Bestimmung kommt, muss er lernen was gut ist und was b\u00f6se ist. Und zwar losgel\u00f6st von der Autorit\u00e4t Gottes. Denn die Autorit\u00e4t Gottes darf nicht der Grund sein, warum der Mensch die richtigen Dinge tut. Noch darf es die Autorit\u00e4t Gottes sein warum der Mensch mit Gott zusammen sein will. Zu starke Autorit\u00e4tsunterschiede schafft Trennung. Zumindest wenn beide M\u00fcndig und eigenst\u00e4ndig sind. Mir ist klar das das Thema diese Andacht sprengt, doch ich m\u00f6chte ein paar Denkanst\u00f6\u00dfe heute geben.<\/p>\n<p>Kommen wir nun zu der ver\u00e4nderten Handlungsweise, die Gott durch Jesus zeigte. Hier wird Strafe komplett als Konsequenz f\u00fcr das Handeln des Menschen herausgenommen. Dieses Handeln ist nicht in erster Linie f\u00fcr diese Erde hier. Es ist die Eintrittskarte f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Welt. In der zuk\u00fcnftigen Welt gibt es keinen schlechten Umgang im miteinander mehr. Ver\u00e4nderung der Denk und Handlungsweise durch Strafe wird auch nicht mehr sein. Auch wird Gott in seiner ganzen Autorit\u00e4t gegenw\u00e4rtig sein. Doch Gottes Autorit\u00e4t hat dann keinen Anteil mehr am gelinden des Miteinanders. Das Miteinander ist von einer Leitkultur gehalten: Liebe Gott und deinen N\u00e4chsten wie dich selbst. Jeder wird sich aus eigener \u00dcberzeugung und von sich heraus daran halten.<\/p>\n<p>Wie das Genau aussieht, daf\u00fcr war Jesus hier auf Erden. Es hat uns gesagt und auch gezeigt wie das geht. Damit wir Menschen dazu f\u00e4hig sind reichen Gebote und Strafe nicht aus.<\/p>\n<p>Hier ben\u00f6tigen wir eine tiefe \u00dcberzeugung. Diese \u00dcberzeugung kann nicht geboten werden, sondern braucht \u00dcberzeugungskraft die aus Liebe kommt. Liebe ist die gr\u00f6\u00dfte Kraft die auf und in dem Menschen wirkt. Liebe kann Gemeinschaften wie zum Beispiel eine Familie zusammen. Doch um Liebe zu Beschreiben oder zu erkl\u00e4ren reich wiederum diese Andacht bei weitem nicht aus.<\/p>\n<p>So viel k\u00f6nnen wir festhalten: Gebot und Strafe h\u00e4lt das Miteinander hier auf dieser Erde, eher schlecht als Recht. Doch das Miteinander im Himmel wird einzig und allein von Liebe getragen.\u00a0 Das wird wiederum wird Perfekt sein.<\/p>\n<p>Dieses stand Jesus vor Augen als er betete: <strong>\u00a0Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. <\/strong>Johannes 17,3<\/p>\n<p>Jesus und auch Gott ist es wichtig, dass wir den Plan Gottes und sein Handel mit uns Menschen verstehen und das geschieht im erkennen seiner Person und im Erkennen der Mission Jesu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Andacht habe ich am 24.05.2017 \u00fcber den Heimfunk im Pilgerheim Weltersbach gehalten und hier als Mitschnitt ins Netz gestellt. 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